Neujahrskonzert 2026 in der Verklärungskirche Berlin-Adlershof

Neujahrskonzert 2026 – Ein musikalisches Feuerwerk

Mit der festlichen Feuerwerksmusik des Posaunenchors begann das Neujahrskonzert 2026 in der Verklärungskirche Adlershof – und machte seinem Namen alle Ehre. Unter der musikalischen Gesamtleitung von Kantor Focko Hinken entwickelte sich ein Abend voller Kontraste, Klangfarben und mitreißender Übergänge.

Ein besonderer Blick gilt dabei dem Posaunenchor: Im fünften Jahr nach seiner Neugründung ist er auf 17 Bläser*innen angewachsen – von der ersten Klasse bis „Ü40“. Diese generationenübergreifende Entwicklung ist Ausdruck kontinuierlicher Nachwuchsarbeit und lebendiger Aufbauarbeit in unserer Gemeinde.

Auch die Kantorei profitiert von dieser Dynamik: Nach dem großen Projekt „Adlershof singt“ konnten mehrere neue Sänger*innen gewonnen werden, die nun dauerhaft im Ensemble mitwirken. Das Neujahrskonzert zeigte eindrucksvoll, wie nachhaltig solche Projekte wirken.

Zu Beginn standen weihnachtliche Choräle und bekannte Melodien im Mittelpunkt. Viele Lieder – etwa „Kling Glöckchen“, „Leise rieselt der Schnee“, „Go Tell It on the Mountain“, „Jingle Bells“ und „Let It Snow“ – waren ausdrücklich zum Mitsingen gedacht. Immer wieder wurde die Kirche selbst zum großen Chorraum.

Dann öffnete sich der Raum für neue Klangwelten: Die Uni Bigband Adlershof, die seit Herbst in unserer Kirche probt, präsentierte sich erstmals in unserer Gemeinde. Mit „Santa Tell Me“, „I Want You Back“, einem Christmas Medley und „Winter Weather“ zeigte sie ihre stilistische Bandbreite.

Ein besonderer Höhepunkt war dabei die großartige Solosängerin Nina Antoniuk, die mit ausdrucksstarker Stimme, Bühnenpräsenz und großer musikalischer Souveränität die Bigband-Titel prägte. Ob soulige Grooves oder swingende Klassiker – ihre Interpretation verlieh dem Abend zusätzliche Strahlkraft und wurde vom Publikum begeistert aufgenommen.

Im weiteren Verlauf sorgten „Fly Me to the Moon“, „Son of a Preacher Man“, „Superstition“ und „Ain’t No Mountain High Enough“ für Energie und Begeisterung.

Der Posaunenchor setzte eindrucksvolle Akzente mit „Sentimental Journey“, „Bleib bei mir, Herr“ sowie dem Blues-Brothers-Klassiker „Everybody Needs Somebody to Love“. Auch „O When the Saints“ brachte große Spielfreude in den Kirchenraum.

Für die besondere Atmosphäre sorgte eine aufwendig gestaltete Licht- und Tonregie. Fynn und Marcel betreuten die Technik mit großer Professionalität: Moving Lights, Scanner sowie eine differenzierte Lichtdramaturgie verliehen dem Abend zusätzliches Format.

Bemerkenswert war: Alle Mitwirkenden waren Amateurmusizierende. Mit Engagement, Leidenschaft und musikalischer Qualität gestalteten sie diesen vielseitigen Abend. Das Konzert war hervorragend besucht und das Publikum dankte mit langanhaltendem Applaus.

Den gemeinsamen Abschluss bildeten „Auld Lang Syne“ und als Zugabe „Sweet Caroline“ – mit einem besonderen Solo des Kantors, bei dem spätestens im Refrain das gesamte Kirchenschiff begeistert mitsang.

Dieses Neujahrskonzert zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und lebendig das musikalische Leben unserer Gemeinde ist – getragen von Engagement, Gemeinschaft und wachsender Begeisterung.

Ein neues Jahr begann – mit Feuerwerk, Swing und starken Stimmen.

Ihr Focko Hinken