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Adventskalender evkia.de
Bildquelle: Evangelisches Medienhaus GmbH

Woher kommen eigentlich unsere Weihnachtsbäume? Wie wird Weihnachten weltweit gefeiert? Und können wir Weihnachtsgeschenke auch umweltfreundlich verpacken? Romy und Jonathan gehen diesen Fragen auf den Grund, bereiten ein gesundes, weihnachtliches Vesper für die Schule vor oder zeigen Ihnen in einem Upcycling-Tipp, wie Sie mit Ihren Kindern den Vögeln im Winter unter die Flügel greifen können. Mit den 24 Video-Überraschungen wird das Warten auf Weihnachten spannend und unterhaltsam. Und mit etwas Glück versteckt sich auch der Schoko-Weihnachtsmann hinter einem Türchen … Hier geht es zum Adventskalender.



Monatsspruch

Monatsspruch Dezember 2022 evkia.de
Text und Bild aus Gemeindebrief -Magazin für Öffentlichkeitsarbeit-

Gottes Gericht wird anbrechen

Ein Wolf, der Schutz beim Lamm findet, die Jungen von Kuh und Bärin, die friedvoll nebeneinander weiden. Ein Löwe, der vom Raubtier zum Pflanzenfresser wird, ein Säugling, für den die Otter keine Gefahr mehr darstellt. Bosheit und Schaden werden verschwunden sein. Es ist schier Unglaubliches, was der Prophet Jesaja seinem Volk verheißt. Eine Vision vom umfassenden Frieden, die man eigentlich kaum glauben kann. So sehr steht sie den Geschehnissen in der gegenwärtigen Welt entgegen, die für unzählige Menschen geprägt ist von Kriegen, Hunger und Leid. Wie kann das sein? Die Friedensbotschaft von Jesaja ist in einer Zeit der Bedrängnis entstanden. Im 8. Jahrhundert vor Christus stand Israel unter der Belagerung der Assyrer. Verwüstungen und Plünderungen, niedergebrannte Häuser, Tote. All dies Leid hat Jesaja vor Augen. Es ist eine Botschaft der Hoffnung inmitten der Hoffnungslosigkeit. Es ist kein „billiger Trost“, den Jesaja seinem Volk hier spendet, im Gegenteil. Irgendwann, so beschreibt Jesaja es, wird Gottes Gericht anbrechen. Dort, wo heute Ungerechtigkeit herrscht, wird Gott Recht schaffen. Und dann wird mit Gottes Heilszeit etwas völlig Neues entstehen. Sie wird etwas ganz anderes sein, als wir es bisher kennen oder uns vorstellen können. Aus diesem Wissen nimmt die Botschaft von Jesaja ihre Kraft: Krieg, Leid und Ungerechtigkeit sind nicht das Ende, sondern Gerechtigkeit und Frieden haben das letzte Wort.

Detlef Schneider